FLORES-Institut der UN Universität und TU Dresden organisieren internationalen Workshop in Dresden

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  • 2013/11/04     Dresden, Germany

    The press release was sent out in German.
    You can find an English translation here (see Related Files).


    Am 11. und 12. November heißen das Institut for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources der Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES) und die Technische Universität Dresden (TUD) über 80 internationale Experten aus den Vereinten Nationen, internationalen Organisationen, Forschungseinrichtungen und nationalen Regierungen in Dresden willkommen. Während des „International Kick-off Workshop on Advancing a Nexus Approach to the Sustainable Management of Water, Soil and Waste” werden Gäste aus Afrika, Asien, Nord- und Südamerika sowie Europa zusammen mit den Wissenschaftlern von TUD und UNU-FLORES über den „Nexus-
    Ansatz“ diskutieren.

    Der „Nexus-Ansatz“ basiert auf der Idee, dass Ressourcen wie Wasser, Böden oder Abfall eng miteinander verbunden sind und eine nachhaltige Bewirtschaftung nur durch integriertes und ganzheitliches Management erzielt werden kann. Um einen Nexus- Ansatz zu entwickeln und umzusetzen, müssen Grenzen zwischen einzelnen Arbeitsgebieten und wissenschaftlichen Fachrichtungen überwunden werden.

    Der Workshop soll auch das Programm für zukünftige Konferenzen in Dresden zum Thema Nexus-Ansatz erarbeiten. Durch Ihre Mitwirkung an dem Workshop werden die Teilnehmer UNU-FLORES und der TUD dabei helfen, eine Reihe von regelmässig stattfindenden Konferenzen zum Nexus-Ansatz zu entwickeln. Eine erste Konferenz ist für
    März 2015 geplant.

    Der Workshop wird über neueste Initiativen berichten, die einen Nexus-Ansatz für die Ressourcen Wasser, Böden und Abfall verfolgen. Neben Fragen der Forschung sollen auch Massnahmen zur Förderung von Kapazitäten diskutiert werden, wie etwa Bildung, Ausbildung und der Aufbau von Institutionen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Frage der Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis sein. Fallbeispiele aus verschiedenen Ländern und Berichte über Forschungsvorhaben werden den neuesten Stand laufender Initiativen zum Nexus-Ansatz verdeutlichen.

    Der Rektor der TUD, Prof. Hans Müller-Steinhagen, zeigte sich zuversichtlich, dass dieser Workshop nur der Startschuss für zukünftige Veranstaltungen in Dresden zum Thema Nexus-Ansatz für die nachhaltige Bewirtschaftung von Umweltressourcen sein wird: „Dies ist nur der Anfang. Gemeinsam mit der Universität der Vereinten Nationen haben wir die Chance, diesem wichtigen Thema hier in Dresden eine Heimat zu bieten. Wir freuen uns darauf, Kollegen aus allen Teilen der Welt hier in Dresden willkommen zu heißen und sie mit unseren exzellenten Wissenschaftlern in Sachsen und aus ganz Deutschland zu vernetzen.“


    Hinweis an die Presse:

    Am 11. November werden Prof. Susanne Strahringer, Prorektorin für Bildung und Internationales der TUD, Dr David Malone, Rektor der UNU, Markus Faller, Referatsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, sowie Klaus Uckel, Referatsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Workshop eröffnen. Wenn Sie an der Eröffnungsversanstaltung im Dülfersaal der TU Dresden teilnehmen wollen, setzen Sie sich bitte mit Tobias Bauer bei UNU-FLORES in Verbindung. Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 8. November notwendig ist, um an der Eröffnung teilnehmen zu können.

    Kontakt:
    Tobias Bauer
    UNU-FLORES Communications and Advocacy Associate
    Tel:+ 49 351 8921 9377
    Email: bauer@unu.edu

    Kim-Astrid Magister
    TUD Pressestelle
    Tel: 0351 463 32398
    Email: pressestelle@tu-dresden.de



    Die Universität der Vereinten Nationen (UNU) trägt durch Forschung und Lehre dazu bei, nachhaltige
    Lösungen für globale Probleme zu entwickeln. Die UNU arbeitet dabei eng mit führenden Universitäten und Instituten zusammen und ist ein Bindeglied zwischen der akademischen Welt sowie den Vereinten Nationen. Das „Institute for the Integrated Management of Material Fluxes and of Resources“ (UNU-FLORES) wurde im Dezember 2012 in Dresden gegründet. Es befasst sich mit Forschung, Lehre und Weiterbildung im Bereich der nachhaltigen Nutzung und Bewirtschaftung der Ressourcen Wasser, Böden und Abfall: http://flores.unu.edu/en/

    Die Technische Universität Dresden ist eine der Spitzenuniversitäten Deutschlands und Europas: stark in der Forschung, erstklassig in der Vielfalt und der Qualität der Studienangebote, eng vernetzt mit Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Als moderne Volluniversität bietet sie mit ihren 14 Fakultäten ein breit gefächertes wissenschaftliches Spektrum wie nur wenige Hochschulen in Deutschland. Sie ist die größte Universität Sachsens. Die große Campus-Familie der TU Dresden setzt sich zusammen aus 37.000 Studierenden und ca. 6.300 Mitarbeitern, von denen fast 3.400 haushaltsfinanziert sind – darunter knapp 500 Professoren – und ca. 2.900 als Drittmittelbeschäftigte arbeiten.

    Am 15. Juni 2012 hat die TU Dresden in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mit ihrem
    Zukunftskonzept „Die Synergetische Universität“, dem Exzellenzcluster „cfaed – Center for Advancing
    Electronics Dresden“ und den beiden Fortsetzungsanträgen „Center for Regenerative Therapies Dresden (CRTD)“ und „Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering (DIGS-BB)“ aus der ersten Runde den Titel einer Exzellenzuniversität errungen. Sie ist damit eine der elf Exzellenz-Universitäten Deutschlands.

  • Press Release: FLORES-Institut der UN Universität und TU Dresden organisieren internationalen Workshop in Dresden (2013)

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